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Die Paradies-Trinität

7. Die höchste Kontrolle der Suprematie

10:7.1

Die Erste, Zweite und Dritte Person der Gottheit sind einander ebenbürtig, und sie sind eins. „Der Herr unser Gott ist ein einziger Gott.“ In der göttlichen Trinität der ewigen Gottheiten besteht Vollkommenheit des Plans und Einheit der Ausführung. Der Vater, der Sohn und der Mit-Vollzieher sind wahrhaftig und göttlich eins. Zu Recht steht geschrieben: „Ich bin der erste, und ich bin der letzte, und neben mir gibt es keinen Gott.“

10:7.2

So wie die Dinge den Sterblichen auf der endlichen Ebene erscheinen, befasst sich die Paradies-Trinität gleich dem Supremen Wesen einzig mit der Gesamtheit – dem ganzen Planeten, dem ganzen Universum, dem ganzen Superuniversum, dem ganzen Großen Universum. Diese Ganzheitshaltung kommt daher, dass die Trinität die gesamte Gottheit ist, hat aber noch viele andere Gründe.

10:7.3

Das Supreme Wesen ist etwas Geringeres und etwas anderes als die in den endlichen Universen funktionierende Trinität; aber innerhalb gewisser Grenzen und während der gegenwärtigen Ära unvollständiger Macht-Personifizierung scheint diese evolutionäre Gottheit wirklich die Haltung der Trinität der Suprematie wiederzugeben. Vater, Sohn und Geist wirken nicht persönlich mit dem Supremen Wesen, aber während des gegenwärtigen Universumszeitalters arbeiten sie mit ihm als Trinität zusammen. Wir nehmen als sicher an, dass sie eine ähnliche Beziehung zum Ultimen unterhalten. Wir stellen oft Vermutungen darüber an, welcher Art wohl die Beziehungen zwischen den Gottheiten des Paradieses und dem Supremen Gott sein werden, wenn dieser sich endgültig entwickelt hat, aber wir wissen es wirklich nicht.

10:7.4

Wir finden nicht, dass die höchste Kontrolle der Suprematie gänzlich voraussehbar sei. Des Weiteren scheint diese Unvoraussehbarkeit von einer gewissen Unvollständigkeit der Entwicklung begleitet zu sein, was unzweifelhaft ein Kennzeichen der Unvollständigkeit des Supremen und der Unvollständigkeit endlicher Reaktion auf die Paradies-Trinität ist.

10:7.5

Der menschliche Verstand kann sich augenblicklich tausend Dinge vergegenwärtigen – katastrophale physische Ereignisse, entsetzliche Unfälle, grauenhafte Not, schmerzhafte Krankheiten und weltweite Plagen – und sich dabei fragen, ob derartige Heimsuchungen in der unbekannten Strategie dieses wahrscheinlichen Wirkens des Supremen Wesens korreliert sind. Ehrlich, wir wissen es nicht; wir sind uns nicht wirklich sicher. Hingegen beobachten wir, dass mit dem Vergehen der Zeit all diese schwierigen und mehr oder weniger rätselhaften Geschehnisse am Ende immer zum Wohlergehen und Fortschritt der Universen beitragen. Es mag sein, dass die Umstände der Existenz und die unerklärlichen Wechselfälle des Lebens durch das Wirken des Supremen und die höchste Kontrolle der Trinität allesamt zu einem bedeutungsvollen Muster von hohem Wert verwoben werden.

10:7.6

Als Söhne Gottes könnt ihr die persönliche Haltung der Liebe in allen Handlungen Gottes des Vaters wahrnehmen. Aber ihr werdet nicht immer fähig sein zu begreifen, auf welche Weise viele der Universumshandlungen der Trinität dem einzelnen Sterblichen auf den evolutionären Welten des Raums zum Wohl gereichen. Im Verlauf der Ewigkeit werden sich die Handlungen der Trinität als voller Bedeutung und Rücksichtnahme erweisen, aber den Geschöpfen der Zeit erscheinen sie nicht immer in diesem Licht.


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