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Die Paradies-Schöpfersöhne

DIE Schöpfersöhne sind die Erschaffer und Herrscher der Lokaluniversen von Zeit und Raum. Diese Universumsschöpfer und -souveräne haben einen doppelten Ursprung; sie vereinigen in sich die Wesenszüge von Gott dem Vater und Gott dem Sohn. Aber jeder Schöpfersohn ist von allen anderen verschieden; jeder ist sowohl in Charakter wie Persönlichkeit einmalig; er ist der „alleinige erzeugte Sohn“ des vollkommenen Gottheitsideals, dem er entspringt.

21:0.2

Bei der gewaltigen Aufgabe der Organisierung, Entwicklung und Ver­vol­lkomm­nung eines Lokaluniversums erfreuen sich diese hohen Söhne stets der Billigung und Unterstützung des Universalen Vaters. Die Beziehung der Schöpfersöhne zu ihrem Vater im Paradies ist rührend und von allerhöchster Art. Ohne Zweifel ist die tiefe Zuneigung der Gottheits-Eltern zu ihrer göttlichen Nachkommenschaft der Urquell jener wunderschönen und beinahe göttlichen Liebe, die selbst sterbliche E­ltern für ihre Kinder empfinden.

21:0.3

Diese primären Paradies-Söhne werden als Michaele personifiziert. Wenn sie aus dem Paradies ausziehen, um ihre Universen zu gründen, nennt man sie die Schö­pfer-Michaele. Wenn sie endgültig mit supremer Autorität ausgestattet sind, heißen sie Meister-Michaele. Manchmal sprechen wir vom Souverän eures Universums als von Christus Michael. Immer und auf ewig herrschen sie nach der „Ordnung von Michael“, denn so heißt der erste Sohn ihrer Ordnung und Natur.

21:0.4

Der ursprüngliche und erstgeborene Michael hat nie eine Inkarnation als materielles Wesen durchgemacht, aber siebenmal ist er durch die Erfahrung des geistigen Aufstiegs der Geschöpfe auf den sieben Kreisen Havonas gegangen, indem er von den äußeren Sphären bis zum innersten Kreis der zentralen Schöpfung vorrückte. Die Ordnung der Michaele kennt das Große Universum von einem Ende zum anderen; es gibt keine wesentliche Erfahrung irgendwelcher Kinder von Zeit und Raum, an welcher die Michaele nicht persönlich teilgenommen hätten; tatsächlich haben sie nicht nur Anteil an der göttlichen Natur, sondern auch an eurer Natur, das heißt an allen Naturen, von der höchsten bis zur niedrigsten.

21:0.5

Der ursprüngliche Michael ist das leitende Oberhaupt der primären Paradies-Söhne, wenn sich diese in der Mitte aller Dinge zur Beratung versammeln. Es ist nicht lange her, dass wir auf Uversa eine universelle Fernmeldung von einem außerordentlichen Konklave auf der ewigen Insel aufgezeichnet haben, bei dem einhundertfünfzigtausend Schöpfersöhne in der elterlichen Gegenwart versammelt waren, um miteinander über Dinge zu beraten, die den Fortschritt der Einigung und Stabilisierung des Universums der Universen betrafen. Es handelte sich dabei um eine ausgewählte Gruppe von Souveränen Michael-Söhnen mit siebenmaliger Selbsthingabe-Erfahrung.

1. Ursprung und Wesen der Schöpfersöhne

21:1.1

Wenn die Fülle absoluter geistiger Ideation im Ewigen Sohn der Fülle eines absoluten Persönlichkeitskonzeptes im Universalen Vater begegnet, wenn solch eine schöpferische Vereinigung endgültig und vollständig geworden ist, wenn es zu solch einer absoluten geistigen Identität und solch einer unendlich geeinten Persönlichkeitsvorstellung kommt, dann, genau dann und dort und ohne dass die eine oder andere der unendlichen Gottheiten das Geringste an Persönlichkeit oder Vorrechten einbüßte, springt blitzartig ein voll erwachsener, neuer und originaler Schöpfersohn ins Dasein, der alleinige erzeugte Sohn des vollkommenen Ideals und der mächtigen Idee, deren Vereinigung diese neue mächtige und vollkommene Schöpferpersönlichkeit hervorgebracht hat.

21:1.2

Jeder Schöpfersohn ist der alleinige erzeugte und einzig erzeugbare Spross der vollkommenen Vereinigung der originalen Konzepte der beiden unendlichen und ewigen und vollkommenen Verstandesbegabungen der ewig existierenden Schöpfer des Universums der Universen. Es kann nie einen zweiten solchen Sohn geben, weil jeder Schöpfersohn auf uneingeschränkte, abgeschlossene und endgültige Weise Ausdruck und Verkörperung jeder Phase jeder Facette jeder Möglichkeit jeder göttlichen Realität ist, die in aller Ewigkeit jemals in den göttlichen schöpferischen Potentialen, die sich zu der Erzeugung dieses Michael-Sohnes vereinigt haben, gefunden werden könnte, sie ausdrücken könnte oder sich aus ihnen entwickeln ließe. Jeder Schöpfersohn ist das Absolute der vereinigten Gottheitskonzepte, die seinen göttlichen Ursprung bilden.

21:1.3

Die göttlichen Naturen der Schöpfersöhne leiten sich im Prinzip zu gleichen Teilen von den Attributen beider Eltern des Paradieses her. Alle teilen die Fülle der göttlichen Natur des Universalen Vaters und der Schöpfervorrechte des Ewigen Sohnes, aber wenn wir die praktischen Ergebnisse des Wirkens der Michaele in den Universen beobachten, stellen wir offensichtliche Unterschiede fest. Einige Schöpfersöhne scheinen mehr Gott dem Vater zu gleichen, andere mehr Gott dem Sohn. Ein Beispiel: Die allgemeine Tendenz der Verwaltung des Universums von Nebadon legt nahe, dass sein Schöpfer und regierender Sohn jemand ist, der in Natur und Charakter eher dem Ewigen Mutter-Sohn gleicht. Es sollte ferner vermerkt werden, dass einige Universen von Paradies-Michaelen gelenkt werden, die in gleicher Weise Gott dem Vater und Gott dem Sohn gleichen. Diese Beobachtungen enthalten in keiner Weise Kritik; sie sind einfach eine Feststellung von Tatsachen.

21:1.4

Die exakte Zahl aller existierenden Schöpfersöhne ist mir nicht bekannt, aber ich habe gute Gründe zu der Annahme, dass es ihrer über siebenhunderttausend gibt. Nun wissen wir, dass es genau siebenhunderttausend Einiger der Tage gibt und keine weiteren mehr erschaffen werden. Wir stellen ebenfalls fest, dass die verfügten Pläne des gegenwärtigen Universumszeitalters darauf hinzudeuten scheinen, dass in jedem Lokaluniversum ein einziger Einiger der Tage als beratender Botschafter der Trinität residieren wird. Des Weiteren stellen wir fest, dass die ständig wachsende Zahl von Schöpfersöhnen die feste Zahl der Einiger der Tage bereits überschritten hat. Aber wir sind nie über die Bestimmung der überzähligen Michaele informiert worden.

2. Die Schöpfer der Lokaluniversen

21:2.1

Die Paradies-Söhne der primären Ordnung sind die Entwerfer, Schöpfer, Erbauer und Verwalter ihrer jeweiligen Domänen, der Lokaluniversen von Zeit und Raum, der schöpferischen Grundeinheiten der sieben evolutionären Superuniversen. Einem Schöpfersohn ist die Wahl des Ortes seiner zukünftigen kosmischen Aktivität im Raum freigestellt, aber bevor er auch nur mit der materiellen Organisation seines Universums beginnen kann, muss er lange Zeit mit Beobachtung und Studium der Anstrengungen seiner älteren Brüder in verschiedenen Schöpfungen zubringen, welche dem Superuniversum seiner geplanten Aktivitäten angehören. Aber noch vor alledem muss der Michael-Sohn seine lange und einzigartige Erfahrung der Beobachtung des Paradieses und der Schulung in Havona abgeschlossen haben.

21:2.2

Wenn ein Schöpfersohn das Paradies verlässt, um das Abenteuer der Erschaf­fung eines Universums anzutreten, um das Haupt – praktisch der Gott – des von ihm selber organisierten Lokaluniversums zu werden, ist er zum ersten Mal in innigem Kontakt mit dem Dritten Zentralen Ursprung und in vieler Hinsicht von ihm abhängig. Obwohl der Unendliche Geist mit dem Vater und mit dem Sohn im Zentrum aller Dinge wohnt, ist seine Bestimmung auch, als tatsächlicher und wirksamer Helfer jedes Schöpfersohnes zu wirken. Deshalb wird jeder Schöpfersohn von einer Schöpferischen Tochter des Unendlichen Geistes begleitet, von jenem Wesen, das bestimmt ist, zur Göttlichen Ministerin, zum Muttergeist des neuen Lokaluniversums zu werden.

21:2.3

Das Ereignis des Weggangs eines Michael-Sohnes macht seine Schöpfervor­rechte auf ewig von den Zentralen Ursprüngen des Paradieses frei. Er bleibt einzig gewissen Begrenzungen unterworfen, die in der Natur der Vorausexistenz dieser Zentralen Ursprünge liegen, sowie gewissen anderen vorausbestehenden Mächten und Gegenwarten. Unter diesen Begrenzungen der im Übrigen allmächtigen Schöpfervorrechte des Vaters eines Lokaluniversums befinden sich die folgenden:

21:2.4

1. Die Energie-Materie wird vom Unendlichen Geist beherrscht. Bevor irgendwelche neuen Formen oder Dinge, große oder kleine, erschaffen werden können, bevor irgendwelche neuen Umwandlungen von Energie-Materie in Angriff genommen werden können, muss sich ein Schöpfersohn des Einverständnisses und der tätigen Mithilfe des Unendlichen Geistes versichern.

21:2.5

2. Geschöpfesentwürfe und -typen werden vom Ewigen Sohn kontrolliert. Bevor ein Schöpfersohn zur Schöpfung irgendeiner neuen Wesensart, irgendeines neuen Geschöpfesmodells schreiten kann, muss er sich der Zustimmung des Ewigen und Ursprünglichen Mutter-Sohnes vergewissern.

21:2.6

3. Persönlichkeit wird vom Universalen Vater entworfen und verliehen.

21:2.7

Die Verstandes typen und -Urmuster werden bedingt durch die dem Geschöpf vorausgehenden Seinsfaktoren. Nachdem diese Faktoren zusammengefügt worden sind, um ein (persönliches oder andersartiges) Geschöpf zu bilden, tritt dazu die Verstandesbegabung durch den Dritten Zentralen Ursprung, den universalen Urquell der Versorgung mit Intelligenz aller Wesen unterhalb der Ebene der Paradies-Schöpfer.

21:2.8

Die Kontrolle geistiger Entwürfe und Typen hängt von der Ebene ab, auf der sie sich manifestieren. Letztlich werden die geistigen Entwürfe durch die Trinität kontrolliert oder durch die vortrinitären Geistbegabungen der Persönlichkeiten der Trinität – des Vaters, des Sohnes und des Geistes.

21:2.9

Wenn solch ein vollkommener und göttlicher Sohn vom Gebiet des Uni­versums seiner Wahl Besitz ergriffen hat; wenn die anfänglichen Probleme der Materialisierung des Universums und der Herstellung eines hinreichenden Gleichgewichts gelöst sind; wenn er mit der ihn ergänzenden Tochter des Unendlichen Geistes zu einer leistungsfähigen und gut eingespielten Arbeits­gemeinschaft gelangt ist – dann stellen dieser Universumssohn und dieser Universumsgeist jene Verbindung her, deren Bestimmung es ist, die ungezählten Heerscharen ihrer Lokaluniversumskinder hervorzubringen. In Verbindung mit diesem Ereignis verwandelt sich das Wesen des Schöpferischen Geistes, dieser Fokussierung des Unendlichen Geistes des Paradieses, und nimmt die persönlichen Eigenschaften des Muttergeistes eines Lokaluniversums an.

21:2.10

Obwohl alle Schöpfersöhne ihren Paradies-Eltern auf göttliche Weise gleichen, sieht doch keiner genau dem anderen ähnlich; jeder ist einmalig, verschieden, ausschließlich und original in Wesen wie Persönlichkeit. Und da sie die Architekten und Urheber der Lebenspläne ihrer jeweiligen Reiche sind, sorgt gerade diese Verschiedenartigkeit dafür, dass sich auch ihre Gebiete voneinander unterscheiden, und zwar in jeder Form und Phase lebendiger Existenz, die aus den Michaelen hervorgeht, von ihnen erschaffen oder später entwickelt wird. Daher sind die in den Lokaluniversen beheimateten Geschöpfesordnungen ganz und gar verschieden voneinander. Keine zwei dieser Universen werden von darin geborenen Wesen doppelten Ursprungs verwaltet oder bewohnt, die in jeder Hinsicht identisch sind. Innerhalb jedes Superuniversums ist eine Hälfte ihrer angeborenen Attribute genau gleich, da sie den gleichförmigen Schöpferischen Geisten entstammt; die andere Hälfte jedoch variiert, da sie den unterschiedlichen Schö­pfersöhnen entstammt. Aber keine derartige Mannigfaltigkeit kennzeichnet die Wesen, die ihren Ursprung einzig im Schöpferischen Geist haben, noch die aus dem Zentraluniversum oder den Superuniversen gebürtigen importierten Wesen.

21:2.11

Wenn ein Michael-Sohn von seinem Universum abwesend ist, übernimmt dessen Lenkung das erstgeborene einheimische Wesen, der Helle Morgenstern, der Regierungs­chef des Lokal-universums. In solchen Zeiten sind Meinung und Rat des Einigers der Tage von unschätzbarem Wert. Während seiner Abwe­senheiten hat der Schö­pfersohn die Fähigkeit, den mit ihm verbundenen Muttergeist mit der Kontrolle seiner geistigen Gegenwart auf den bewohnten Welten und in den Herzen seiner sterblichen Kinder zu betrauen. Die Geist­mutter eines Lokaluniversums verbleibt immer an dessen Hauptsitz, von wo aus sie auch den entlegensten Teilen solch eines evolutionären Gebietes ihre fördernde Umsorgung und geistige Zuwendung zukommen lässt.

21:2.12

Die persönliche Gegenwart eines Schöpfersohnes ist zur Gewährleistung eines glatten Laufs der Dinge in einer etablierten materiellen Schöpfung nicht notwendig. Auch wenn sich die Söhne im Paradies aufhalten, folgen ihre Universen ihrer Bahn durch den Raum. Und wenn sie etwa die Zügel der Macht niederlegen, um sich als Kinder der Zeit zu inkarnieren, kreisen ihre Reiche doch unentwegt um ihre jeweiligen Zentren weiter. Keine materielle Organisation ist unabhängig von der Anziehungskraft der absoluten Gravitation des Paradieses oder von der kosmischen höchsten Kontrolle, die der Raumgegenwart des Eigenschaftslosen Absoluten innewohnt.

3. Souveränität über das Lokaluniversum

21:3.1

 Einem Schöpfersohn wird das Gebiet eines Universums aufgrund des Einverständnisses der Paradies-Trinität und nach der Bestätigung durch den Hauptgeist zugesprochen, der dem betreffenden Superuniversum vorsteht. Diese Handlung bedeutet die Eigentumsurkunde für physischen Besitz, für kosmisches Pachtland. Aber der Aufstieg eines Michael-Sohnes von seinem anfänglichen Herrschaftsstadium selbstauferlegter Beschränkung zur erfahrungsmäßigen Suprematie selbstverdienter Souveränität geschieht aufgrund seiner eigenen persönlichen Erfahrungen, die er bei der Arbeit der Universumsschöpfung und während der inkarnierten Selbsthingaben gewinnt. Bis er seine durch Selbsthingaben verdiente Souveränität erreicht, regiert er als Stellvertreter des Universalen Vaters.

21:3.2

Ein Schöpfersohn könnte jederzeit Anspruch auf volle Souveränität über seine persönliche Schöpfung erheben, aber er tut es aus weiser Überlegung nicht. Wenn er sich vor Durchlaufen seiner Selbsthingaben als Geschöpf eine unverdiente supreme Souveränität anmaßen würde, zögen sich die im Lokal­universum residierenden Persönlichkeiten des Paradieses zurück. Aber so etwas ist in keiner Schöpfung von Zeit und Raum je vorgekommen.

21:3.3

Die Tatsache des Schöpfertums schließt die volle Souveränität in sich, aber die Michaele entscheiden sich dafür, sie auf dem Erfahrungsweg zu verdienen und sich dadurch die volle Mitarbeit aller Paradies-Persönlichkeiten zu sichern, die der Verwaltung des Lokaluniversums zugeteilt sind. Wir wissen von keinem Michael, der je anders gehandelt hätte; aber es wäre ihnen nicht verwehrt, denn alle sind sie Söhne mit wahrhaft freiem Willen.

21:3.4

Die Souveränität eines Schöpfersohnes in einem Lokaluniversum durchläuft sechs, vielleicht sieben Stadien erfahrungsmäßiger Manifestation. Sie erscheinen in dieser Reihenfolge:

21:3.5

1. Anfängliche stellvertretende Souveränität – von einem Schöpfersohn ausgeübte einsame, provisorische Autorität, bevor der mit ihm verbundene Schöpferische Geist persönliche Eigenschaften annimmt.

21:3.6

2. Gemeinsam ausgeübte stellvertretende Souveränität – gemeinsame Herrschaft des Paradies-Paares, nachdem der Muttergeist des Universums Persön­lichkeit erworben hat.

21:3.7

3. Wachsende stellvertretende Souveränität – zunehmende Autorität des Schöpfersohnes in der Periode seiner sieben Selbsthingaben als Geschöpf.

21:3.8

4. Supreme Souveränität – definitive Autorität nach Abschluss der siebenten Selbsthingabe. In Nebadon existiert die supreme Souveränität seit dem Ende der Selbsthingabe Michaels auf Urantia. Sie dauert jetzt gerade seit etwas über neunzehnhundert Jahren eurer planetarischen Zeit.

21:3.9

5. Wachsende supreme Autorität – die fortgeschrittenen Beziehungen, die aus der Verankerung der Mehrzahl der Geschöpfesreiche im Licht und Leben erwachsen. Dieses Stadium gehört der unvollendeten Zukunft eures Lokaluniversums an.

21:3.10

6. Trinitäre Souveränität – ausgeübt nach der Verankerung des gesamten Lokaluniversums im Licht und Leben.

21:3.11

7. Nicht offenbarte Souveränität – die unbekannten Beziehungen eines zukünftigen Universumszeitalters.

21:3.12

Wenn ein Schöpfer-Michael die anfängliche stellvertretende Souveränität über ein projektiertes Lokaluniversum annimmt, gelobt er der Trinität unter Eid, sich der supremen Souveränität nicht eher zu bemächtigen, als bis die sieben Selbsthingaben als Geschöpf erfüllt und durch die Lenker des Superuniversums bestätigt worden sind. Aber wenn es einem Michael-Sohn nicht freistünde, solch eine unverdiente Souveränität zu beanspruchen, hätte der Schwur, es nicht zu tun, keinen Sinn.

21:3.13

Sogar in den den Selbsthingaben vorausgehenden Zeitaltern herrscht ein Schöpfersohn in seinem Reich nahezu unumschränkt, solange es in keinem von dessen Teilen zu Konflikten kommt. Es würde schwerlich auffallen, dass seiner Herrschaft Grenzen gesetzt sind, wenn die Souveränität nie herausgefordert würde. Die von einem Schöpfersohn vor seinen Selbsthingaben in einem Universum ohne Rebellion ausgeübte Souveränität ist nicht größer als die in einem Universum mit Rebellion; im ersten Fall sind die Beschränkungen nicht sichtbar, wohl aber im zweiten.

21:3.14

Wenn je Autorität oder Verwaltung eines Schöpfersohnes herausgefordert, angefochten oder gefährdet werden, ist er ewig verpflichtet, seine persönliche Schöpfung zu unterstützen, zu schützen, zu verteidigen und wenn nötig zu retten. Die Söhne können nur von Geschöpfen, die sie selber erschaffen, oder von höheren Wesen, die sie selber ausgewählt haben, in Schwierigkeiten gebracht oder geplagt werden. Man sollte erwarten, dass „höhere Wesen“, die höheren Ebenen als derjenigen eines Lokaluniversums entstammen, einem Schöpfersohn wohl kaum je Schwierigkeiten bereiten würden, und dem ist auch so. Aber sie könnten es, wenn sie wollten. Die Tugend einer Persönlichkeit beruht auf ihrem Willen; mit freiem Willen begabte Geschöpfe sind nicht automatisch rechtschaffen.

21:3.15

Solange ein Schöpfersohn nicht durch alle Selbsthingaben hindurchgegangen ist, regiert er mit gewissen selbstauferlegten Souveränitätsbeschränkungen, aber nachdem er seinen Dienst der Selbsthingabe beendet hat, herrscht er aufgrund seiner tatsächlichen, in Gestalt seiner mannigfaltigen Geschöpfe und als eines von ihnen gewonnenen Erfahrung. Nachdem ein Schöpfersohn siebenmal unter seinen Geschöpfen geweilt hat, wenn er seinen Weg der Selbsthingabe beendet hat, ist seine Autorität in seinem Universum auf supreme Weise gefestigt; er ist ein Meistersohn, ein souveräner und supremer Herrscher geworden.

21:3.16

Die Technik zur Erlangung supremer Autorität über ein Lokaluniversum schließt die folgenden sieben Erfahrungsschritte ein:

21:3.17

1. Erfahrungsmäßig eindringen in sieben Geschöpfes-Seinsebenen durch die Technik inkarnierter Selbsthingabe in Gestalt eines Geschöpfes der jeweiligen Ebene.

21:3.18

2. Sich erfahrungsmäßig jeder Phase des siebenfachen Willens der Paradies-Gottheit weihen, wie er in den Sieben Hauptgeisten personifiziert ist.

21:3.19

3. Sich gleichzeitig mit dem Durchlaufen jeder der sieben Erfahrungen auf Geschöpfesebene der Ausführung eines der sieben Aspekte des Willens der Paradies­-Gottheit weihen.

21:3.20

4. Auf jeder Geschöpfesebene für die Paradies-Gottheit und alle Univer­sumsintelligenzen das Bild eines höchst vollendeten Geschöpfeslebens zeichnen.

21:3.21

5. Auf jeder Geschöpfesebene zum Nutzen der Ebene der Selbsthingabe und des ganzen Universums erfahrungsmäßig eine Phase des siebenfachen Willens der Gottheit offenbaren.

21:3.22

6. Erfahrungsmäßig die siebenfache Geschöpfeserfahrung mit der siebenfachen Erfahrung hingebender Offenbarung von Natur und Willen der Gottheit einigen.

21:3.23

7. Zu einer neuen und höheren Beziehung mit dem Supremen Wesen gelangen. Die Rückwirkungen der Gesamtheit dieser Schöpfer-Geschöpf-Erfahrung erhöhen die superuniverselle Realität des Supremen Gottes und die Zeit-Raum-Souveränität des Allmächtigen Supremen und lassen eines Paradies-Michaels supreme Souveränität über sein Lokaluniversum Tatsache werden.

21:3.24

Mit der Regelung der Souveränitätsfrage in einem Lokaluniversum beweist ein Schöpfersohn nicht nur seine Fähigkeit zur Herrschaft, sondern offenbart er auch die Natur der Paradies-Gottheiten und illustriert ihre siebenfache Haltung. Es geht um das endliche Verständnis des Primates des Vaters und seine Würdigung durch das Geschöpf, wenn ein Schöpfersohn in das Abenteuer einwilligt, in der Gestalt seiner Geschöpfe durch deren Erfahrungen zu gehen. Die primären Paradies­-Söhne sind die wahren Offenbarer der liebenden Natur und wohltuenden Autorität des Vaters, desselben Vaters, der zusammen mit dem Sohn und dem Geist das universale Oberhaupt aller Macht, aller Persönlichkeiten und Regierungen aller Universumsreiche ist.

4. Die Selbsthingaben der Michaele

21:4.1

Es gibt sieben Gruppen von sich selbst hingebenden Schöpfersöhnen, und diese Klassifizierung geschieht entsprechend der Zahl ihrer Selbsthingaben an die Geschöpfe ihrer Reiche. Auf ihre erste Erfahrung folgen fünf weitere Sendungen progressiver Selbsthingabe, bis sie die siebente und letzte Episode ihrer Schöpfer-Geschöpfes-Erfahrung erreichen.

21:4.2

Die Selbsthingaben der Avonale geschehen immer in Menschengestalt, aber die sieben Selbsthingaben eines Schöpfersohnes beinhalten sein Erscheinen auf sieben Daseinsebenen der Geschöpfe und stehen im Zusammenhang mit der Offenbarung der sieben grundlegenden Ausdrucksweisen des Willens und Wesens der Gottheit. Alle Schöpfersöhne ohne Ausnahme gehen durch diese siebenmalige Hingabe ihrer selbst an ihre erschaffenen Kinder, bevor sie die definitive und höchste Gerichtsbarkeit über das Universum ihrer eigenen Schöpfung übernehmen.

21:4.3

Obwohl die sieben Selbsthingaben in den verschiedenen Sektoren und Universen voneinander abweichen, schließen sie immer ein menschliches Abenteuer der Selbsthingabe ein. Bei der abschließenden Selbsthingabe erscheint ein Schöpfersohn als Angehöriger einer der höheren sterblichen Rassen einer bewohnten Welt, gewöhnlich als ein Mitglied der rassischen Gruppe mit dem bedeutendsten Erbvermächtnis der adamischen Rasse, die zuvor zur Hebung des physischen Status der Völker tierischen Ursprungs importiert worden war. Während seiner siebenfachen Laufbahn als ein Sohn der Selbsthingabe wird ein Paradies-Michael nur einmal in der euch bekannten Art des Kindleins von Betlehem von einer Frau geboren. Nur einmal lebt und stirbt er als ein Angehöriger der niedrigsten Ordnung evolutionärer Willensgeschöpfe.

21:4.4

Nach jeder seiner Selbsthingaben begibt sich ein Schöpfersohn zu der „Rechten seines Vaters“, um dessen Billigung der Selbsthingabe zu erlangen und von ihm vor Inangriffnahme des nächsten Abschnitts universellen Dienens Weisungen entgegenzunehmen. Nach der siebenten und letzten Selbsthingabe empfängt ein Schöpfersohn vom Universalen Vater die supreme Autorität und Gerichtsbarkeit über sein Universum.

21:4.5

Laut den Annalen war der zuletzt auf eurem Planeten erschienene göttliche Sohn ein Paradies-Schöpfersohn, der sechs Phasen seines Selbsthingabeweges durchlaufen hatte; deshalb konnte er, als er auf Urantia das Bewusstsein seines inkarnierten Lebens aufgab, mit Recht sagen „Es ist vollbracht“ – es war buchstäblich vollbracht. Sein Tod auf Urantia beschloss die Reihe seiner Selbsthingaben; er war der letzte Schritt in der Erfüllung des heiligen Schwurs eines Paradies-Schöpfersohnes. Und einmal im Besitze dieser Erfahrung, sind diese Söhne supreme Universumssouveräne; sie regieren nun nicht mehr als Stellvertreter des Vaters, sondern in ihrem eigenen Namen und Recht als „König der Könige und Herr der Herren“. Mit den bestimmten erwähnten Ausnahmen sind diese siebenfachen Söhne der Selbsthingabe in dem von ihnen bewohnten Universum unbeschränkt suprem. Was sein Lokaluniversum betrifft, ist auf diesen siegreichen und inthronisierten Meistersohn „alle Macht im Himmel und auf Erden“ übertragen worden.

21:4.6

Die Schöpfersöhne, die ihren Selbsthingabe-Zyklus abgeschlossen haben, betrachtet man als Angehörige einer getrennten Ordnung, als siebenfache Meistersöhne. Als Personen sind die Meistersöhne mit den Schöpfersöhnen identisch, aber sie sind durch eine so einmalige Erfahrung hindurchgegangen, dass man sie gewöhnlich als eine verschiedene Ordnung ansieht. Wenn ein Schöpfer sich zu einer Selbsthingabe bereit findet, ist ihm bestimmt, sich tatsächlich dauerhaft zu verändern. Natürlich ist der Sohn der Selbsthingabe immer noch und nicht minder ein Schöpfer, aber er hat seiner Natur die Erfahrung eines Geschöpfes hinzugefügt, was ihn auf ewig von der göttlichen Ebene eines Schöpfersohnes wegrückt und ihn auf die erfahrungsmäßige Ebene eines Meistersohnes emporhebt, der voll und ganz das Recht erworben hat, über ein Universum zu gebieten und dessen Welten zu verwalten. Derartige Wesen verkörpern alles, was göttliches Erbe verleihen kann und schließen alles in sich, was aus der Erfahrung eines vervollkommneten Geschöpfes gewonnen werden kann. Weshalb sollte der Mensch seinen niedrigen Ursprung und den ihm auferlegten evolutionären Werdegang beklagen, wenn die Götter selber durch eine ebensolche Erfahrung gehen müssen, bevor sie aufgrund ihrer Erfahrung als würdig und kompetent gelten, endgültig und unumschränkt über ihre Universumsreiche zu herrschen!

5. Beziehung der Meistersöhne zum Universum

21:5.1

Die Macht eines Meister-Michaels ist unbegrenzt, da sie auf der Erfahrung der Zusammenarbeit mit der Paradies-Trinität beruht, und unbestritten, weil sie auf der tatsächlichen Erfahrung beruht, die er gerade als die dieser Autorität unterworfenen Geschöpfe machte. Die Natur der Souveränität eines siebenfachen Schöpfersohnes ist suprem, weil sie:

21:5.2

1. den siebenfachen Gesichtspunkt der Paradies-Gottheit umfasst

21:5.3

2. eine siebenfache Haltung von Zeit-Raum-Geschöpfen einschließt

21:5.4

3. die Haltung des Paradieses und den Gesichtspunkt des Geschöpfes auf vollkommene Weise verschmilzt

21:5.5

Diese erfahrungsmäßige Souveränität beinhaltet also die ganze Göttlichkeit des im Supremen Wesen gipfelnden Siebenfachen Gottes. Und die persönliche Souveränität eines siebenfachen Sohnes ist gleich der zukünftigen Souveränität des dereinst vervollständigten Supremen Wesens, indem sie den größtmöglichen Macht- und Autoritätsgehalt der Paradies-Trinität umfasst, der sich in den Zeit-Raum-Grenzen des betreffenden Universums manifestieren lässt.

21:5.6

Gleichzeitig mit der Erringung der supremen Souveränität über das Lokal­universum verliert der Michael-Sohn die Macht und Gelegenheit, während des gegenwärtigen Universumszeitalters vollständig neue Typen von Geschöp­feswesen zu erschaffen. Aber eines Meistersohnes Verlust der Macht, völlig neue Ordnungen von Wesen zu erzeugen, behindert in keiner Weise das schon bestehende und sich im Entfaltungsprozess befindliche Werk der Lebensentwicklung; dieses gewaltige Programm universeller Evolution geht ohne Unterbruch oder Beschneidung weiter. Die Erlangung supremer Souveränität durch einen Meistersohn bedeutet auch die Verantwortung persönlicher Hingabe an das Großziehen und Verwalten dessen, was bereits ersonnen und erschaffen worden ist und dessen, was später von denen hervorgebracht werden wird, die so ersonnen und erschaffen worden sind. Mit der Zeit kann sich eine fast endlose Entwicklung verschiedener Wesen ergeben, aber hinfort wird einem Meistersohn kein vollkommen neues Modell, kein neuer Typ intelligenter Geschöpfe mehr direkt entspringen. Das ist in jedem Universum der Beginn, der erste Schritt zu einer stabilen Verwaltung.

21:5.7

Die Erhebung eines siebenfachen Sohnes der Selbsthingabe in die unbestrittene Souveränität über sein Universum bedeutet den Anfang vom Ende der Unsicherheit und relativen Verwirrung ganzer Zeitalter. Nach diesem Ereignis wird alles, was keine Aussicht hat, dereinst vergeistigt zu werden, schließlich aufgelöst; alles, was mit der kosmischen Realität nicht eines Tages in Übereinstimmung gebracht werden kann, wird schließlich zerstört werden. Wenn die Vorräte endlosen Erbarmens und namenloser Geduld im Bemühen, die Treue und Hingabe der Willensgeschöpfe der Welten zu gewinnen, aufgebraucht sind, werden Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit vorherrschen. Was Barmherzigkeit nicht zu rehabilitieren vermag, wird Gerechtigkeit schließlich vernichten.

21:5.8

Die Meister-Michaele sind in ihren eigenen Lokaluniversen allerhöchste Auto­rität, wenn sie einmal als souveräne Herrscher eingesetzt worden sind. Die wenigen ihrer Herrschaft auferlegten Beschränkungen liegen in der Natur der kosmi­schen Vorausexistenz bestimmter Kräfte und Persönlichkeiten. Davon abge­sehen sind die Meistersöhne in ihren jeweiligen Universen allerhöchst in Autorität, Verantwortung und administrativer Macht; sie sind als Schöpfer und Götter praktisch in allen Dingen allerhöchste Autorität. Was das Funktionieren eines gegebenen Universums betrifft, so kann nichts tiefer dringen als ihre Weisheit.

21:5.9

Nach seiner Erhebung in die fest begründete Souveränität über ein Lokal­universum übt ein Paradies-Michael über alle anderen in seinem Reich wirkenden Söhne Gottes eine vollständige Kontrolle aus, und er ist frei, gemäß der Vorstellung zu regieren, die er sich von den Bedürfnissen seiner Reiche macht. Ein Meistersohn kann nach Belieben die Ordnung des geistigen Gerichts und der evolutionären Anpassung der bewohnten Planeten variieren. Und in allem, was besondere planetarische Bedürfnisse angeht, planen und handeln diese Söhne nach ihrem eigenen Gutdünken, und das gilt insbesondere für die Welten, auf denen sie als Geschöpfe geweilt haben, und noch mehr für die Welt ihrer abschließenden Selbsthingabe, für den Planeten ihrer Inkarnation in Menschengestalt.

21:5.10

Die Meistersöhne scheinen mit den Welten ihrer Selbsthingabe in vollkommener Verbindung zu stehen, und zwar nicht nur mit jenen, auf denen sie persönlich geweilt haben, sondern auch mit all denen, an die sich ein Richtersohn hingegeben hat. Dieser Kontakt wird durch ihre eigene geistige Gegenwart aufrechterhalten, durch den Geist der Wahrheit, den „auf alles Fleisch auszugießen“ in ihrer Macht steht. Die Meistersöhne halten auch eine ununterbrochene Verbindung zum Ewigen Mutter-Sohn im Zentrum aller Dinge aufrecht. Sie besitzen eine Einfühlungsgabe, die vom Universalen Vater in der Höhe bis zu den demütigen Rassen planetarischen Lebens auf den Welten der Zeit reicht.

6. Bestimmung der Meister-Michaele

21:6.1

Niemand kann sich anmaßen, mit endgültiger Autorität Aussagen über Natur oder Bestimmung der siebenfachen Meistersouveräne zu machen; trotzdem stellen wir diesbezüglich oft allerhand Mutmaßungen an. Man lehrt uns, und wir glauben es, dass jeder Paradies-Michael das Absolute der doppelten Gottheitsvorstellung ist, die ihn hervorgebracht hat; damit ist er die Verkörperung tatsächlicher Phasen der Unendlichkeit des Universalen Vaters und des Ewigen Sohnes. In Bezug auf die totale Unendlichkeit müssen die Michaele partiell sein, aber sie sind wahrscheinlich absolut in Bezug auf jenen Teil der Unendlichkeit, der ihren Ursprung betrifft. Aber wenn wir ihr Wirken im gegenwärtigen Universumszeitalter beobachten, stellen wir keine Handlungen fest, die mehr als endlich wären; alle vermuteten überendlichen Fähigkeiten müssen in ihnen verschlossen sein und haben sich bis jetzt nicht offenbart.

21:6.2

Der Abschluss der als ein Geschöpf durchlebten Selbsthingaben und die Erhebung in die supreme Universumssouveränität müssen das erfüllte Freiwerden eines Michaels von den Fähigkeiten zu endlicher Aktion bedeuten, begleitet vom Erscheinen einer Fähigkeit zu mehr als endlichem Dienst. Denn wir stellen in diesem Zusammenhang fest, dass die Meistersöhne nun in der Erzeugung von neuen Geschöpfeswesen eingeschränkt sind, und diese Einschränkung wird unzweifelhaft nötig gemacht durch die Befreiung ihrer überendlichen Potentialitäten.

21:6.3

Höchstwahrscheinlich werden diese geheim gehaltenen Schöpferkräfte während des gegenwärtigen Universumszeitalters in den Michaelen verschlossen bleiben. Aber wir glauben, dass dereinst in weit entfernter Zukunft in den jetzt in Mobilisierung begriffenen Universen des äußeren Raumes die Verbindung eines siebenfachen Meistersohnes mit einem Schöpferischen Geist des siebenten Stadiums wohl absonite Ebenen des Dienstes erreichen und begleitet sein wird vom Erscheinen neuer Dinge, Bedeutungen und Werte auf transzendenten Ebenen ultimer Universumsbedeutung.

21:6.4

Gerade so wie die Gottheit des Supremen sich durch erfahrungsmäßigen Dienst verwirklicht, arbeiten auch die Schöpfersöhne an der persönlichen Verwirklichung der Potentiale paradiesischer Göttlichkeit, die in ihren unergründlichen Naturen liegen. Als er auf Urantia weilte, sagte Christus Michael einmal: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Und wir glauben, dass die Michaele in der Ewigkeit wörtlich dazu bestimmt sind, „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ zu sein, und ewig für alle Persönlichkeiten des Universums einen hellen Schein auf den Weg zu werfen, der von supremer Göttlichkeit über ultime Absonität zu ewiger Finalität in der Gottheit führt.

21:6.5

[Dargeboten von einem Vervollkommner der Weisheit aus Uversa.]


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Das Urantia Buch

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